Hallo, Gast! Registrieren
Quicklinks
exile's garden
Das Exile's Garden baut auf dem Twilight-Fandom rund um die Geschichten von Stephenie Meyer auf. Mit einigen Änderungen bietet das Forum Original- und eigenen Charakteren ein Zuhause in London und Volterra. Das Forum spielt im Jahr 2020 und somit 13 Jahre nach dem Ende von „Bis(s) zum Ende der Nacht“. Bespielbar sind neben Menschen und Vampir:innen auch Gestaltwandler:innen und die Kinder des Mondes. Wir freuen uns auf deine Ideen!
berrie
Jule
08.04.2024
Die Whiteliste wurde erfolgreich gelöscht.
01.04.2024
Die neue Whitelist ist aktiv!
01.04.2024
Wir wünschen allen wunderschöne freie Oster-Tage!
06.03.2024
Die Blacklist wurde vorzeitig deaktiviert, da alle Charaktere gestrichen wurden.
01.03.2024
Unser High Five wurde erfolgreich beendet! Danke für euer Engagement.
01.03.2024
Die neue Blacklist ist aktiv!
08.02.2024
Die Whitelist wurde erfolgreich gelöscht.
01.02.2024
Die neue Whitelist ist aktiv!
13.01.2024
Unser erster High Five hat gestartet!
13.01.2024
Der erste Zeitsprung hat stattgefunden.
08.01.2024
Die Blacklist wurde erfolgreich gelöscht.
01.01.2024
Die dritte Blacklist ist aktiv!
24.12.2023
Wir wünschen allen besinnliche Feiertage!
11.12.2023
Die Whiteliste wurde erfolgreich gelöscht.
01.12.2023
Die neue Whitelist ist aktiv! Sie ist bis zum 11.12. aktiv.
01.12.2023
Im Dezember kommt es zu eingeschränkter Team-Erreichbarkeit.
01.12.2023
Der Wordathon wurde erfolgreich beendet, vielen Dank an alle Teilnehmenden! Ihr wart großartig. ♥
23.11.2023
In der dritten Wordathon-Phase haben wir uns übertroffen und starten nun die letzte Phase!
16.11.2023
Die zweite Wordathon-Phase war ein voller Erfolg und läutet die dritte Phase ein!
09.11.2023
Die erste Wordathon-Phase ist abgeschlossen und die zweite beginnt!
08.11.2023
Die Whiteliste wurde erfolgreich gelöscht.
01.11.2023
Die neue Whitelist ist aktiv!
31.10.2023
Zum Geburtstag und dem NaNoWriMo startet unser Jubiläums-Wordathon!
31.10.2023
Happy 1st Birthday!
04.10.2023
Willkommen zurück, die Sommerpause endet!
08.06.2023
Die Whitelist wurde gelöscht.
31.05.2023
Viel Spaß beim Community Event!
31.05.2023
Im Juni erwarten euch White- und Blacklist mit Sonderregeln! Viele Canon-Charaktere sind wieder frei.
11.05.2023
Das Team ist wegen interner Abwesenheit aktuell nicht vollständig erreichbar. Anliegen werden daher zeitverzögert bearbeitet.
09.04.2023
Wir wünschen euch frohe Oster-Feiertage!
08.04.2023
Die Whitelist und alte Discord-Karteileichen wurden gelöscht!
04.04.2023
Es gibt Neuigkeiten zu unseren Plots!
01.04.2023
Die neue Whitelist ist aktiv!
08.03.2023
Die Blacklist wurde erfolgreich gelöscht.
01.03.2023
Die zweite Blacklist ist aktiv!
01.02.2023
Es ist soweit: Die erste Exile's Garden Posting-Extravaganza beginnt. Unser Ziel: 183 Posts bis Ende Februar. ♥
01.02.2023
Die neue Whitelist ist aktiv!
08.01.2023
Die Blacklist wurde erfolgreich gelöscht.
01.01.2023
Wir hoffen, ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht und auf ein erfolgreiches 2023.
24.12.2022
Allen Weihnachts-Feiernden wünschen wir besinnliche Feiertage, fleißige Weihnachtsmänner und -frauen und/oder ein fleißiges Christkind!
19.12.2022
Happy Birthday to you, liebe Jule! Ich wünsche dir alles Gute zu deinem Geburtstag. ♥
18.12.2022
In wenigen Tagen weihnachtet es und in diesem Sinne wünschen wir einen schönen vierten Advent und ein schönes Chanukka-Fest!
11.12.2022
Wir wünschen allen einen ruhigen und vorweihnachtlichen dritten Advent.
06.12.2022
Hoffentlich habt ihr alle eure Schuhe geputzt, denn wir wünschen euch einen schönen Nikolaus-Tag!
04.12.2022
Wir zünden die zweite Kerze an und wünschen euch einen besinnlichen zweiten Advent!
01.12.2022
Wir wünschen einen schönen ersten Dezember und bringen euch einen Merry Christmas-Bereich für mögliche Feiertagsszenen mit!
27.11.2022
Wir wünschen euch einen wunderschönen ersten Advent und eine besinnliche Vorweihnachtszeit!
31.10.2022
Willkommen im exile's garden! Das Forum hat ab heute offiziell eröffnet. ♥ Wir freuen uns sehr darauf, dabei zuzusehen, wie eure und unsere Ideen Wirklichkeit werden.
London Zirkel Regen prasselt auf den Boden, während die Nacht tiefe Schatten wirft. Der kühle Wind frisst sich in erhitzte Leiber, die sich eifrig dem Londoner Winter entgegenstellen. Doch das, was scheint wie immer zu sein, stellt sich alsbald als Lüge und irrsinniger Trugschluss heraus. Das Flüstern wird lauter, Gerüchte präziser - über eine Nachricht, die Krieg bedeuten kann. Alle Bestrebungen, dieses Geheimnis zu binden, haben versagt. Die Wut kocht hervor, zerbricht die fragile Ruhe im Westen Londons. Angst und Unsicherheit breiten sich aus wie ein Schatten über der Stadt, und die Sicherheit, die sie einst genossen hatten, beginnt zu bröckeln. Sie sind nur einen Steinwurf davon entfernt, ein Feuer zu entfachen, das niemand zu löschen vermag. Ein Steinwurf im Glashaus.
Children of the Moon Blut, Qualen und Tod schweben bereits seit dutzenden Jahren über den Children of the Moon, sind die Geißel aller vergangenen und kommenden Generationen. Doch allen intensiven Bemühungen, die verbliebenen Werwölfe und Werwölfinnen von dieser Welt zu tilgen, zum Trotz sind sie noch am Leben. Sie verstecken sich, suchen gezwungener Maßen den Schutz der Dunkelheit, der Kanalisation, der Einsamkeit. Einmal im Monat rasseln Ketten unter den Straßen der Stadt, ziehen und zerren an festen Stahlträgern in abgelegenen Bunkern oder Kellern. Sie haben überlebt, doch das, was sie haben, das nennen sie nicht Leben. Die Unzufriedenheit wächst, sie gedeiht mit jedem neuen Exempel, das statuiert wird, mit jedem unnötigen weiteren Tod eines Children of the Moon. Es brodelt – schon seit Jahrzehnten, ach, Jahrhunderten. Und niemand hört es, sieht es kommen.
Volturi Lange Zeit konnte man sich in den steinernen Hallen auf dem Thron ausruhen, konnte sich darauf verlassen, dass alles seiner Dinge gehe, alle folgen würden, wohin die blinden Schafe doch geführt würden. Sie, die Volturi, als getreue und umsichtige Führer:innen einer Herde voll von überwiegend dummem und einfältigem, ja nutzlosem, Gefolge. Zu lang ruhte man sich auf der Gewissheit aus, niemals angefochten oder angezweifelt zu werden, zu lang war man untätig, hat sich in der Sonne gesuhlt und anderen Gesetze auferlegt, die mit eiserner Hand verfolgt wurden. Seit jenem schneebedeckten Tag in Forks schien Unruhe in den bislang eingerosteten Apparat gekehrt zu sein. Die Zahnräder drehen sich mühsam, doch sie gehen voran, immer weiter und weiter. Ob sie das zum Sieg führt?
9th 23rd
February
9th 24th
March
8th 23rd
April

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Mitgliederliste
Ashton Hawthorne
Wenn du durch die Schulflure oder über den Schulhof läufst, spürst du sie ziemlich oft: die Blicke, die man dir zuwirft oder die dir sogar ein paar Meter weit folgen. In der Regel sind sie dir egal, da juckt es dich nicht mal, was gleichzeitig hinter vorgehaltener Hand über dich getuschelt wird. Manchmal musst du dir aber doch ein kleines Grinsen verkneifen, weil du dann ganz genau weißt, worum es gehen könnte. Dann lassen sie sich darüber aus, dass dein Kleidungsstil heute mal wieder etwas aus der Reihe fällt und weniger deinem Familiennamen gerecht wird, als deiner Schwester und ihren Flohmarktklamotten. Oder man spricht darüber, dass schon wieder irgendwas zwischen Dallas und dir passiert wäre. Eine neue Trennung, ein weiteres Zusammenkommen, ein neuer Streit – oder auch einfach ein Blick, in den am Ende aber sowieso viel zu viel hineininterpretiert wird. Du magst es nicht besonders, wenn andere über dich und dein Leben diskutieren, als wären sie selbst ein Teil davon, während du wahrscheinlich nicht einmal ihre Namen kennst, aber du kannst auch nicht leugnen, dass du zumindest diese Aufmerksamkeit an sich in irgendeiner Weise magst. (Bist aber in gewisser Weise auch damit aufgewachsen). Hawthorne ist für dich nicht nur ein Name, sondern auch ein Label, das immer wieder in großen Lettern über deinem Kopf zu schweben scheint. Ein Anzug, in den es zu passen gilt und an den man sich eigentlich auch anzupassen hat – dass weder du noch deine Schwester dies immer und zu jeder Zeit schaffen, war wahrscheinlich schon öfter irgendwo Thema, als dir selbst bewusst ist. Dabei ist es gar nicht so schlimm, wie es immer dargestellt wird. Du besitzt eine gehörige Portion Charme, konntest du dir in deiner Kindheit immer wieder von einem Vater abgucken. Du weißt meist ganz genau, was du sagen oder wie du gucken musst, um jemanden von dir und/ oder deinem Willen zu überzeugen, weißt auch, wann ein Witz angebracht ist und wann du lieber ernst sein solltest. Dass du all das weißt, heißt aber eben nicht, dass du auch immer genau danach lebst. Manchmal hast du eine ziemlich große Klappe, manchmal zeigst du auch ganz deutlich, dass du auf etwas oder jemanden gerade keine Lust hast. Manchmal, da bist du einfach ein ganz normaler Teenager, mitten in der Pubertät und gerne mal seine Grenzen austestend. Immer jedoch bist du ein wirklich guter Freund, eine treue Seele, jemand der sich für diejenigen, die ihm wichtig sind, einsetzt und drauf achtet, dass es ihnen gut geht – und das durchaus auch so, dass du dich selbst dabei vergisst.
played by jea
last seen Gestern
Dallas Cavendish
Die Gespräche deiner Freund:innen verstummen schlagartig, sobald du den Raum betrittst und in ihrer Mitte Platz nimmst. Sie respektieren deinen Wunsch, solange den Mund zu halten, bis du ihnen erlaubst, weiterzusprechen. Bis du ihre Outfits gescannt und für gut befunden hast und sie sich als würdig erwiesen haben, dich mit ihrem Zeug zu belästigen. Du definierst dich darüber, ihre Anführerin zu sein. Darüber, ein bisschen mehr im Kopf zu haben als sie, darüber, das Ruder übernehmen zu können und ihnen Führung zu geben, wo sie sonst nur orientierungslos im Meer auf einem morschen Stück Holz trieben. Du bist jemand, nicht irgendjemand. Erschlägst die Menschen um dich herum mit deiner bloßen Existenz, füllst ganze Räume aus mit der Aura, die an dir haftet. Es liegt dir im Blut, herauszustechen, so, wie es deine Eltern schon taten. Ist nicht immer einfach, Tochter zweier Celebrities zu sein, gibt schon besseres, als ständig auf Charity-Events gezerrt zu werden ober für Fotos mit der Familie zu posten. Wäre aber auch eine Lüge, zu behaupten, du würdest dir nicht ein Bisschen was darauf einbilden, du zu sein, obwohl das nicht mal dein Verdienst ist. Obwohl du gern du selbst wärst und ein bisschen weniger der Ruf deiner Eltern, weißt du auch, dass es hauptsächlich ihren Mühen zu verdanken ist, dass sich heute eine Traube an Menschen um dich versammelt und dir jeden Wunsch von den Lippen abliest. Du kannst alles haben. Kannst dir jeden Wunsch, jede Fantasie erfüllen - und trotzdem ist da diese seltsame Leere. Dein Leben ist nicht perfekt, egal, wie sehr du es dir auch einredest. Zuhause gibt's ständig Streit, wenn deine Eltern überhaupt mal ein Wort miteinander wechseln. Weil du zum dritten Mal in dieser Woche besonders niedlich in die Kamera von Daddys iPhone grinsen sollst, damit er auf Instagram ein paar Klicks mit seiner zauberhaften Familie generieren kann, gibt es als Entschädigung Gucci-Shades - und weil Mum nicht mitbekommen hat, dass du gerade in fürchterlichem Herzschmerz untergehst, beschenkt sie dich mit der neuesten Apple Watch, um die fehlende Aufmerksamkeit ein Bisschen wett zu machen. Diese komische, unterschwellige Wut und die seltsame Leere können all' diese Dinge aber nicht füllen. Du hast das Gefühl, deine Freund:innen verbringen nur Zeit mit dir, weil sie low-key 'n Bisschen Angst vor dir haben, nicht, weil sie dich mögen - und gleichzeitig bist du dir sicher, dass es eh nicht darum geht, gemocht zu werden, sondern nur darum, Einfluss zu haben. Machst alles falsch und richtig zugleich und richtest dir dabei fast minütlich die Krone neu, damit bloß niemand bemerkt, dass jede Sekunde ein Zacken daraus brechen könnte.
played by Jule
last seen 15.03.2026
Quinn Ainsworth
Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage ist wohl eines der bekanntesten Zitate aus der Feder von William Shakespeare, ganz sicher aber auch das Zitat, womit man Hamlet als erstes in Verbindung bringt. Oder als zweites. Es ist eine Frage, die manch einer sich vielleicht schon einmal falsch gestellt hat, eine Frage, die manche vielleicht auch falsch interpretieren – ganz sicher aber keine Frage, bei der man dir immer ein gewisses Mitspracherecht eingeräumt hat. Nicht, wenn es um dich ging. Die Frage, die sich dir (oder man dir) mittlerweile wohl eher stellen dürfte, wäre jene danach, wann dein sein zum waren wurde und wann bei dir aus werden ein sein wurde. Eine wirkliche Antwort wirst du darauf wahrscheinlich niemals finden, eher würdest du sagen, dass du vor deinem jetzigen Sein mehr als nur einmal gewesen bist. Es gibt mehrere Versionen von dir, mehre Geschichten und irgendwie eben auch mehrere Leben, die du gelebt hast. Das eine, in dem du menschlich warst und dem man dir nie die Gelegenheit gegeben hat, über Hamlets berühmte Frage zu entscheiden – und dann die vielen vampirischen Leben einer für die Ewigkeit bestimmten Existenz. Du bist nicht mehr der, der du einmal gewesen bist, das ist dir klar. Und wenn du ganz ehrlich bist, willst du dieser Mensch auch gar nicht mehr werden. Willst diese begrenze Lebensspanne nicht mehr, willst das älter und schwächer werden nicht mehr. Könntest dir deine Existenz damit absolut nicht mehr vorstellen. Du bist auch nicht mehr die Person, die du danach wurdest. Oder danach. Oder danach. Jedes Leben, das du dir im Laufe der letzten ca. 500 Jahre angeeignet hast, war in irgendeiner Weise vorher, als das davor, brachte manchmal sogar neue oder alte Seiten an dir zum Vorschein. Und hat dich geprägt, auf die eine oder andere Weise. Du bist ernster als früher, aber nicht todernst. Magst es deinen Spaß zu haben, denkst aber nicht so wirklich darüber nach, zu welchem Preis dieser kommt oder was für Konsequenzen er mit sich bringen könnte. Der Weg, den du in den letzten Jahrhunderten zurückgelegt hast, ist besudelt mit Blut, mit Leichen, aber auch mit viel Langeweile – und trotzdem nicht gleich so düster, wie es klingt. Zumindest nicht, wenn man bedenkt, wie lang dein Weg bis heute schon war, wie viel du erlebt und gesehen hast, wie viel du gelernt hast, immer dann, wenn die Welt um dich herum sich genauso verändert hast, wie du über all die Jahre. Nur, dass man es bei der Welt gesehen hat, bei dir nicht.
played by jea
last seen 04.03.2026
Lennja Hendricks
Wer du mal warst, bist du nicht mehr. Auf die Frage, wann Hélène gestorben und du - Lennja, seit du mit deinen Schwestern einige Jahre in Nordeuropa und Russland verbracht hast - geboren wurdest, würdest du antworten: hm, tja, keine Ahnung - wie soll überhaupt jemand sterben, der nie richtig gelebt hat? Ungewohnt tiefsinnig und philosophisch für dich, über deren Lippen hauptsächlich große Worte kommen, hinter denen wenig steckt, Provokationen, die nur wenige einschüchtern oder dumme Witze, über die kaum jemand lacht, eher die Augen rollt. Vielleicht bist du ja gar nicht die Person, die du vorgibst zu sein? Vielleicht ist das nur so eine Rolle, die du spielst, eine, die dir mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen ist, bis du ab und zu mal out of character brichst, auch, wenn diese Situationen mit jedem Jahrzehnt, das sich auf dein Alter addiert, weniger werden. Gibt es einen Gedanken, der sich seit 519 Jahren durch dein Leben zieht - ganz gleich, ob menschlich oder nicht - ist es der, dass du nicht unbedingt sein möchtest, wer oder was du bist. Willst mehr, willst weiter, besser, alles, aber hast keine Ahnung, was genau das eigentlich sein soll. Dich ständig zu etwas Anderem berufen zu fühlen, ist für dich fast zu einer Art von Hochleistungssport geworden. Du hast alles im Griff. Die Überzeugung, mit der du das behauptest, ist so stählern wie die Muskeln dieser Typen aus Marvel-Filmen (deine Zeit im Norden hat sich gezogen wie Kaugummi - hast so gut wie jeden Shit gesehen, den Streamingdienste zu bieten haben - danke, 21. Jahrhundert!). Du weißt, was du tust, du kennst die Folgen von dem, was du in Bewegung setzt. Klar ist dir bewusst, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings auf der einen Seite der Welt auf der anderen einen Wirbelsturm auslösen kann - klar hast du das im Hinterkopf bei allem, was du tust. Würdest doch nie impulsiv und immer aus Kalkül handeln und niemals wären Worte wie diese ironisch gemeint. In deiner perfekten Welt weißt du immer ganz genau, was du tust - kannst Situationen einschätzen und wirst nicht von unerwarteten Konsequenzen überrascht. Knapp über 500 Jahre Lebenszeit sind schließlich genug, um aus all’ seinen Fehlern gerlent und seine Traumata überwunden zu haben. Klar. Und, wir erinnern uns: Hélène existiert ohnehin nicht mehr; nur noch ihr Upgrade: Patch Notizen Version 2020 (Build 519): bis zu zwei Lagen Designerkleidung, eine Wolke aus Chanel Mademoiselle und Haare, deren Länge alle zwei Wochen variiert. Bist bereit für das 21. Jahrhundert in der Großstadt - konntest es gar nicht erwarten, die nordeuropäische Schneelandschaft endlich hinter dir zu lassen, auch, wenn’s in den Innenstädten immer bestialischer stinkt und es Dank Smartphones und Social Media sehr viel schwieriger geworden ist, dich als Vampirin zu verhalten wie ‘ne Axt im Walde. Kannst niemandem mehr einfach so das Genick brechen, weil dich ‘ne Kleinigkeit nervt - wird jeder gleich viral vermisst heutzutage, tragisch. Die Welt hat sich verändert, verändert sich noch immer und tut’s schneller als jemals zuvor. Musst die Möglichkeit von Gelnägeln und Haarverlängerungen dagegen eintauschen, dich ein bisschen besser zu kontrollieren - ist’s das wert? Tja, keine Ahnung, man wird’s sehen.
played by Jule
last seen 04.03.2026
Alec Volturi
Verschwenden wir keine Zeit damit, zu erklären, wer du bist. Alec Volturi. Töricht, wer nicht weiß, wer du bist. Wer dich kennt, dem läuft es eiskalt den Rücken hinunter, wenn sich ein schmales Lächeln auf deine Lippen schleicht. Wer dich kennt, der weiß, was kommt und der weiß, wie's sich anfühlt. Ach, Alec - wo sollen wir mit dir nur anfangen? Gibt so viel über dich zu erzählen, obwohl du nur selten etwas preis gibst über dich, ihre Meinungen haben sie ohnehin schon. Alec, der grausame. Alec, der in den Kriegen der großen Vampirzirkel ein paar hundert Leben zu verantworten hat; Alec, das Werkzeug. Bist ein Typ, vor dem man lieber eine gesunde Portion Respekt - Angst - hat. Verlierst zu schnell die Geduld, die Nerven, bist unvorhersehbar und ein kleines, falsches Wort nur reicht aus, dich die Fassung zu verlieren. Man vergisst dich nicht, wenn man dir einmal begegnet ist. Bist mehr als nur einer, der blind einem Mann mit großen Visionen folgt. Bist selbst ein Macher, einer, der vielleicht nicht weiß, was er will, aber sich dafür eben einfach alles nimmt, ohne Rücksicht. Warum sollte man sich auch entscheiden, wenn die Möglichkeit bestünde, die ganze Welt zu Füßen liegen zu haben? Berechtigte Frage, Alec. Tja, schade. Die meisten werden sich niemals die Zeit dazu nehmen, dich kennenzulernen. Zu erfahren, dass du auch 'ne Seite hast, die darüber hinausgeht, rücksichtslos und machtsüchtig zu sein. Bist einer, mit dem man Lachen kann. Einer zum Pferde stehlen, wie die Menschen sagen (was für ein verdammt dämlicher Spruch?), einer, der mit den Gedanken auch mal in den Wolken - oder in den nächsten Versen, die er zu Papier bringen könnte, hängt. Bist einer, der viel über seine Existenz nachdenkt und allem voran jemand, der sich über die Jahrhunderte hinweg so viele verschiedene Masken zusammengesammelt hat, dass es selbst deinen engsten Vertrauten manchmal schwer fällt zu wissen, welchen Alec sie gerade vor sich stehen haben. 1300 Jahre Lebenserfahrung. Du kannst alles sein, was du willst - was daran so gefährlich ist? Du weißt, es dir zu Nutzen zu machen.
played by Jule
last seen 04.03.2026
Romilly Hawthorne
Die Welt hat nur auf dich gewartet. Zwar weißt du, dass das genau genommen nicht stimmst - aber du verhältst dich trotzdem, als ob. Weil du nichts zu verlieren hast. Weil dein Leben wie jedes andere ein Ablaufdatum hast, siehst du gar nicht ein, dich nur einen einzigen Tag zurück zu nehmen; nicht du selbst zu sein. Bist laut, quirky, hältst dich nicht damit zurück, deine Meinung zu sagen oder genervt das Gesicht zu verziehen, wenn dir etwas nicht passt. Gehst in jede Diskussion, als hätt’ man nur drauf gewartet, sich deinen Senf zu geben. Sprichst über Dinge, von denen du keine Ahnung hast, als hättest du ‘ne ganze Facharbeit drüber geschrieben - irgendwie süß, irgendwie nervig, auf jeden Fall ziemlich aufdringlich; ja, doch, so kann man dich eigentlich gut beschreiben. Bist pragmatisch, obwohl du mit dem Kopf oft in den Wolken hängst. Findest für (fast) jedes Problem eine Lösung, meist aber auch für jede Lösung ein neues Problem. Zeit mit dir vergeht wie im Flug, weil du immer etwas zu sagen hast - wird nie langweilig mit dir. Fängst wie aus dem Nichts mit den buntesten Themen an, starrst brain-afk in den Himmel und legst los mit zehn philosophischen Fragen, auf die du eigentlich keine Antwort suchst; Hauptsache ist, dass du die Leere füllst, weil Leere sich unangenehm anfühlt. Weil Leere bedeutet, sich die wirklich wichtigen Fragen zu stellen und eh, du bist wirklich kein Mensch, der sich gern mit komplizierten Dingen beschäftigt; mit den wirklich komplizierten, die wirklich relevant sind, sowas wie die Zukunft, Mathematikhausaufgaben oder der Frage, ob deine Eltern wohl wütend auf dich sein werden, wenn du ihnen erzählst, dass du eigentlich gar nicht so richtig auf Jungs stehst.
played by Jule
last seen 30.09.2025
Annabelle Benedict
Annabelle Benedict. Das Mädchen aus gutem Hause. Das Mädchen, dessen Familie in den höheren, schickeren Kreisen Londons, aber auch über die Stadtgrenzen hinaus gut bekannt ist. Du bist die Erbin eines Familienimperiums, bist in dem Wissen aufgewachsen, dass es ganz besonders wichtig ist, nach außen hin immer den besten Eindruck zu machen. Hübsche Kleider, Schuhe, Spangen und sogar Schmuck nahmen bereits in deiner frühesten Kindheit, als du gerade einmal das Laufen gelernt hast, einen großen Platz in deinem Schrank ein – sie sind auch heute noch da, irgendwo versteckt in einem Bereich deines begehbaren Kleiderschranks, dem du nur noch ungern Beachtung schenkst, seitdem du dir deine Kleidung selbst aussuchst. Holst sie nur noch hervor, wenn es einen Anlass dafür gibt. Meist einen von deinen Eltern bestimmten Anlass, wie all diese Veranstaltungen der High Society, auf die sie dich nur zu gern mitnehmen – ob du willst, oder nicht. Das Lächeln, das du dort in die Kameras hältst, ist nicht das, was du den Menschen gern zeigen würdest. Es ist antrainiert, genau wie das Laufen in Absatzschuhen, ohne über deine eigenen Füße zu stolpern. Du bist das Mädchen, das einmal in große Fußstapfen treten soll, das schon jetzt von seinen Eltern vorgelebt bekommt, wie man in der gehobenen Gesellschaft glänzt. Das Mädchen, das anderen das schönste Lächeln schenken und gleichzeitig mit den Fingern ein Herz in die Luft malen kann, begleitet von einem ganz besonders lieblichen Fick dich - doch anstatt es zu malen, bleibt es meist (ausgesprochene Worte können abweichen) nur in deinen Gedanken. Anna. Das Mädchen, das zu hübschen Kleidern am liebsten Sneakers trägt, das es schafft, auf eine Veranstaltung eine Packung Kaugummis zu schmuggeln und mindestens eines als Zeichen dafür, dass sie da war, unter einem Tisch (o.ä.) klebend zurücklässt. Aber auch das Mädchen, das zu seinen Sneakers am liebsten etwas Lässigeres tragen würde, wie Hosen, Tops oder auch mal Kleider, aber dann eben in normal. Würde es nach dir gehen, würdest du deine Haare für diese Veranstaltungen lieber ungekämmt zu einem Pferdeschwanz binden, anstatt gefühlte Stunden damit zu verbringen, die perfekte Frisur (gemacht) zu bekommen. Würde es noch mehr nach dir gehen, dürften deine Haarsträhnen bei diesen Veranstaltungen genauso rebellieren, wie du es ihnen auch in deiner Freizeit manchmal erlaubst, und dann würdest du gar nicht erst zu diesen Veranstaltungen gehen, weil sie zwar zu der Welt gehören, in die du hineingeboren wurdest, aber nicht auch zu der, in der du dich selbst zuhause fühlst. Du hältst nicht besonders viel von diesem Rich Life, bist kein typisches Rich Kid und während deine Eltern auf diesen Veranstaltungen zwischen teuren Häppchen und noch teurerem Sekt ganz leise für irgendeinen Charity-Zweck spenden, bist du lieber laut. Machst auch auf die Probleme aufmerksam, hinter denen keine großen Charity-Verbände stehen – und auch, wenn du deinen Namen in der Regel nicht gern vorschiebst, bietet es sich für solche Dinge doch ganz gut an. Belle. Das Mädchen im Innern, das sich weder hinter einem Lächeln verstecken muss, noch Kaugummis als persönliche Markierung zurücklässt. Das Mädchen, das früher immer auf dem Schoß ihres Großvaters saß, sich von ihm Geschichten erzählen oder einfach vorlesen ließ und manchmal auch einfach den Gesprächen der Erwachsenen lauschte. Am liebsten der tiefen Stimme ihres Großvaters, seinem rauchigen Lachen, das sie so oft ansteckte, selbst wenn sie nicht genau verstand, was so lustig war. Aber es ist auch das Mädchen, das lernte, nachzufragen, zu hinterfragen und auch selbst zu denken, anstatt all das zu akzeptieren, was man ihr als Tatsache auf einem Silbertablett servierte. Belle ist der Name, den vor allem dein Großvater auch heute noch für dich benutzt, sein kleiner Engel, der irgendwann zu Anna wurde und viele seiner Eigenschaften deinem jetzigen Ich vermachte – und sich für die meisten doch lieber auch hinter Anna versteckt. Dein sanfter Kern, deine weiche Seite, die zeigt, dass du in deinem Innern nicht nur laut und rebellisch bist, sondern eben auch leise sein kannst, verletzlicher und sensibler bist, als du es zeigst.
played by jea
last seen 03.11.2024
Faith Donovan
Du hast schon ein paar Jahre hinter dir. Bist schon eine Weile auf dieser Welt und dachtest immer, dass du Bescheid wüsstest, zumindest ein bisschen. So viel, wie ein Teenager eben wissen kann (und gedanklich noch viel mehr), doch hat eine beinahe schon schicksalshafte Begegnung gereicht, um deine Welt auf den Kopf zu stellen und dir zu zeigen, dass du eigentlich gar nichts weißt. Was du bisher nur aus Büchern oder Filmen kanntest, existiert plötzlich um dich herum und was auf den ersten Blick ganz normal aussieht, kann auf den zweiten oder dritten Blick so viel mehr offenbaren. Unglaublich ist das neue normal - und obwohl man denken könnte, dass du dich wenigstens schon ein bisschen daran gewöhnt hast, ist dem nicht wirklich so. Nicht komplett. Du fühlst dich immer wieder mal fremd in deiner eigenen Haut, wie neu auf diesem Planeten und gar nicht so, als wärst du noch immer du selbst. Dafür hat sich zu viel verändert. Hattest du früher noch keine Ahnung, was du einmal mit deinem Leben anfangen willst, so spielt das jetzt kaum noch eine Rolle. Und hast du dich früher noch über deine Eltern und ihre Einstellung, ihren Glauben aufgeregt, steht jetzt eher die Frage im Raum, ob du sie überhaupt noch einmal sehen wirst. Wo dich die Gedanken an deine Zukunft in dem Rahmen überfordert haben, der vielleicht noch als normal gilt, versuchst du sie jetzt lieber komplett zu verdrängen, um nicht in endlosen Gedanken verloren zu gehen. Denn genau das wird sie sein, deine Zukunft, dein ganzes Leben: endlos.
played by jea
last seen 27.10.2024
Bennett Clark
Willkommen im Leben des Bennett Clark.
Fuck, ist das unspektakulär hier - die Aufforderung, ‘n paar interessante Dinge aus deinem Leben zu erzählen, beantwortest du meist mit hunderten kleinen Fragezeichen in deinen dunkelbraunen Augen. Hm, tja, keine Ahnung: bist ‘n ganz normaler Typ, bist mal scheiße und mal gut drauf, hast an einem Tag Pickel in der Fresse und bist am nächsten mit dem falschen Fuß aufgestanden; zwei Tage später der König der Welt und nächste Woche gibst du ‘n Fick auf alles, was in deinem Leben vor sich geht. Dein Leben ist ein Schleudertrauma, fällst ständig über deine eigenen Füße, auf denen du am Ende ja doch wieder landest. Weichst keinem einzigen Hindernis aus, nimmst alles mit. Was dir das Leben in den Weg werfen kann, wirft’s auch - bist hier mal ne Enttäuschung, verkackst da mal ‘ne Klausur, brichst dir hier mal nen Finger und dort mal das Herz. Das Glück, das du in der Gen-Lotterie hattest (fuck, siehst so gut und makellos aus, dass selbst die arrogantesten Typen deines versnobten Internats es scheiße finden), zieht sich nicht so recht durch den Rest deines Pfads - hm, na ja, kannst ja nicht immer gewinnen, ne? Nur ab und an, ja doch, das wär mal ganz schön. Aber macht nichts. Nimmst die Scheiße, wie sie dir entgegen geworfen wird. Fängt zwar irgendwann ordentlich an zu stinken, aber kannst dank jahrelangem Tauchtraining die Luft hervorragend gut anhalten. Nimmst meist einfach hin, was das Leben für dich bereit hält. Bist’s ja schon gewohnt, im Glanz deiner Schwester unterzugehen (ist trotzdem ‘n scheiß Gefühl, nach deinem Sitzenbleiben plötzlich im selben Schuljahr wie sie zu sein - macht’s noch ein bisschen schlimmer, von der kleinen Schwester überholt zu werden, obwohl’s dich sonst nie gestört hat, hm, klar). Bist’s gewohnt, in allem ein bisschen langsamer zu sein. Fragen zu stellen, wo keine offen sein sollte. Nicht der Mann im Haus zu sein oder zu werden, den dein Vater sich wünscht. Bist mittlerweile volljährig, könntest dir das fuck it, das fast dauerhaft durch deinen Kopf rattert, mittlerweile eigentlich auch unter die Haut stechen lassen. Am Ende des Tages machst du’s nicht; denn am Ende des Tages gehorchst du - auch, wenn du’s nicht willst. Am Ende des Tages ist’s dir wichtig, irgendjemanden stolz und zufrieden gemacht zu haben, jemanden, der nicht du bist. Schwingst große Reden übers du selbst sein; übers keinen Fick geben, was andere denken, aber dann erwischt du dich eben doch dabei, darüber nachzudenken, Recht oder Wirtschaft oder so ‘ne Scheiße zu studieren, einfach, weil man’s von dir erwartet. Die Leine dessen, was du sein solltest, liegt so eng um deinen Hals, dass sie droht, zu zu schnappen. Könntest dich einfach befreien, aber was, wenn eine falsche Bewegung die letzte ist? Das Gras am anderen Ufer ist grüner, mag sein, aber das Wasser, durch das du schwimmen musst, unvorhersehbar tief. Was, wenn’s anstrengender ist, sich zu befreien, als einfach sitzen zu bleiben und die Dinge zu ertragen, wie sie sind?
played by Jule
last seen 08.09.2024


Mitglied suchen
Exakte Schreibweise:
Enthält: